Fablab Upernavik

    Fablab Upernavik

    Unserem Engagement treu bleibend, unterstützen wir die Inuit-Gemeinschaften in der Region Upernavik im Nordwesten Grönlands, um ihnen dabei zu helfen, ihre eigenen Ressourcen durch die Wiederherstellung traditioneller Kunsthandwerke einzusetzen.

    10 € GESCHENKT FÜR JEDE DIGITALE REISEMAPPE

    PONANT unterstützt das FabLab auf dreierlei Weise:

    • Eine finanzielle Hilfe bei der Gründung des FabLabs.
    • Der Vertrieb der Skulpturen an Bord der Schiffe.
    • 10 € Subvention zusätzlich für jede digitale Reisemappe, wenn die Passagiere sich bereit erklären, auf die Reisemappe in Papierform zu verzichten.
    „Bei PONANT engagieren wir uns täglich für den Schutz der Umwelt. Das geht von der Entwicklung der Schiffe bis hin zu den Anlandungen. Unsere Unterstützung der lokalen Gemeinschaften im Distrikt Upernavik ist ein wichtiger Bestandteil dieses Engagements“, unterstreicht Jean-Emmanuel Sauvée, Präsident von PONANT.

    DAS FABLAB VON UPERNAVIK

    Die Inuit-Gemeinschaften des Distrikts Upernavik leben in Osmose mit ihrer Umwelt. Früher zeigte sich dies im Alltag bei den Jagd- und Fischereitechniken, aber auch bei der Herstellung von kleinen Amuletten. Diese aus Narwal-Elfenbein, Moschusochsenhorn, Knochen, Stein oder Treibholz gefertigten Stücke waren leicht zu transportieren.

    Nachdem ihnen strenge Jagdquoten auferlegt wurden, müssen diese Gemeinschaften ihre Ressourcen diversifizieren. Angesichts dieser Situation haben das Schweizer Forschungslabor EDANA der Haute Ecole Arc Neuenburg, das ethnographische Museum Neuenburg und Nicolas Dubreuil, Expeditionsleiter bei PONANT, das „FabLab Upernavik“ auf die Beine gestellt, das erste 3D-Drucklabor auf Grönland.

    Das Ziel dieses FabLab ist es, 3D-Kopien gewisser Amulette der Inuit zu erstellen, die sich in europäischen Museen befinden. Die von Inuit-Bildhauern im Distrikt Upernavik reproduzierten Stücke werden dann in Museen und an Bord der Schiffe der Reederei vertrieben und bilden eine dauerhafte Einkommensquelle für die Kunsthandwerker.

    fablab upernavik

    „Dieses FabLab-Projekt in Upernavik und seine Ergebnisse werden den technischen Schulen ebenso wie den kleinen lokalen Unternehmen zugute kommen, ja sogar der gesamten Bevölkerung von Upernavik dabei helfen, sich der Welt zu öffnen“ erklärt Philippe Geslin, Doktor der sozialen & ethnologischen Anthropologie und Professor an der Ingenieurschule HE-Arc Neuenburg.

    „Die Älteren, die nicht mehr auf dem Eis jagen können, erhalten ein zusätzliches Einkommen dank der Skulpturen. Und die Jüngeren haben Zugang zu neuen Technologien, zur Innovation und zum Austausch mit der Welt über das Internet“ bestätigen Ole und Knud einstimmig. Die beiden jungen Grönländer waren im September 2014 zu Besuch in Neuenburg, um sich im 3D-Druck weiterzubilden.

     

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