Was wir kennen, das schützen wir besser.

Jean-Emmanuel SAUVÉE, Geschäftsführer und Mitgründer von PONANT

Seit über 30 Jahren bringt PONANT seine Gäste zu entlegene Regionen inmitten wilder Natur und unberührter Landschaft. Mit dieser Tätigkeit geht ein hohes Maß an Verantwortung gegenüber den dort existierenden Ökosystemen und den dort lebenden lokalen Gemeinschaften einher. PONANT ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und verfolgt das Ziel, auf allen Reisen den Umweltschutz als höchste Priorität anzusehen um Tier, Natur und Menschen zu schützen.

Die Umwelt


Verzicht auf Schweröl, Verzicht auf Einweg-Kunststoffe, Umweltverträglichkeitsstudien... Wir haben eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um unseren ökologischen Fußabdruck in den von uns bereisten Regionen auf ein Minimum zu reduzieren.


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Der Mensch


Seit nunmehr 30 Jahren nehmen wir unsere Gäste mit, um sowohl außergewöhnliche Reiseziele als auch die Menschen zu erleben die dort seit Jahrhunderten leben. Unsere Reiserouten werden zudem in Absprache mit den lokalen Behörden erstellt, und wir sensibilisieren unsere Crewmitglieder, Naturführer und Gäste für die besten Praktiken, die sie gegenüber den Gemeinden, die sie empfangen, anwenden sollten.


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Unsere Ziele für 2023


Aufgrund unseres verantwortungsvollen Engagements sind wir uns bewusst, dass wir bei der Plannung und Entwicklung unserer Reisen kontinuierlich umweltfreundliche Technologien und Konzepte einsetzen müssen. Deshalb haben wir uns bis 2023 konkrete Ziele gesetzt.



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Die PONANT Foundation wurde 2018 gegründet und verfolgt das Ziel, die Ozeane und Pole zu schützen und den Austausch zwischen den Völkern zu fördern. Zu diesem Zweck unterstützen wir innovative Initiativen, die von Forschern, NGOs, Start-ups oder Unternehmen zur Erhaltung der Ozeane durchgeführt werden, um wissenschaftliche Erkenntnisse über die polare Umwelt und die Interaktion mit den indigenen Bevölkerungsgruppen zu gewinnen.


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Die Umwelt

Die Erhaltung der Umwelt ist eine unserer Prioritäten und eine wichtige Säule unserer nachhaltigen Entwicklung. Aus diesem Grund haben wir bereits konkrete Maßnahmen beim Bau der Schiffe und Gestaltung unserer Reiserouten eingeleitet.

PONANT ist das einzige Unternehmen, das bereits seit 2019 auf Schweröl verzichtet und auf Low Sulfur Marine Gasoil (LS MGO) mit einem Schwefelgehalt von 0,1 % gesetzt hat. Damit gehen wir über die geltenden Vorschriften hinaus, die ab 2020 einen maximalen Schwefelgrenzwert von 0,5 % vorsehen.

Die Technologie im Mittelpunkt an Bord der Le Commandant-Charcot

Das für 2021 geplante Polarexpeditionsschiff wird mit Elektro-Hybrid und Flüssiggas (LNG) angetrieben und mit der fortschrittlichsten Technologie im Hinblick auf den Umweltschutschutz ausgestattet. Die Optimierung des Energieverbrauchs, die Wasseraufbereitung und die Abfallwirtschaft stehen im Mittelpunkt an Bord der Le Commandant-Charcot.

LNG Vorteile:

-25% weniger Kohlenstoffemissionen
-85% weniger Stickoxidemissionen
-95% weniger Feinstaubemissionen

Erfahren Sie mehr über das Schiff

Wir haben den Einsatz von Einweg-Kunststoffe bis zu 80% reduziert: keine Strohhalme, Rührstäbchen, Wäschesäcke, Verpackungen, Becher,...
Unvermeidliche Kunststoffabfälle werden sortiert und Spezialfirmen zur weiteren Verwertung anvertraut, wobei die Rückverfolgung bis zur endgültigen Entsorgung verfolgt wird.

Bei der Planung jeder Reiseroute führen wir Umweltverträglichkeitsprüfungen durch.
Dieses Protokoll ermöglicht es, die potenziellen Auswirkungen auf das besuchte Ökosystem zu analysieren und diese auf ein Minimum zu reduzieren: historische Bestandsaufnahme der Region, Untersuchung der Flora und Fauna, Treffen mit der lokalen Bevölkerung, Auswahl möglicher Aktivitäten für die Gäste bei gleichzeitiger Gewährleistung der Umweltfreundlichkeit.

Darüber hinaus basiert dieser Ansatz auf eine gut durchdachte Routenauswahl, der Ausarbeitung eines ökologischen Pflichtenhefts, das sich jedem der sensiblen Bereiche spezifisch widmet, einem Verhaltenskodex für die Gäste und natürlich einer Null-Toleranz-Strategie gegenüber den nach unserer Durchreise zurückgelassenen Auswirkungen.

Unsere Schiffe sind mit dem "Cleanship"-Siegel zertifiziert und unsere Betriebsabläufe und Lieferketten erfüllen oder überschreiten sogar die Umweltvorschriften (Recycling, Abfallverwertung und Wasseraufbereitung, nachhaltige Einkaufspolitik, Reduzierung von Gasemissionen,…).

CO₂-Kompensation

Alle CO2-Emissionen, die durch unsere Kreuzfahrten entstehen, werden von nun an bis zu 150 % kompensiert. Zu diesem Zweck leisten wir einen Beitrag zu konkreten Projekten:
• Die Wiederaufforstung des Amazonas im nordbrasilianischen Bundesstaat Pará
• Die Windenergieerzeugung im Bundesstaat Maharashtra, im Westen Indiens
• Die Photovoltaik-Stromerzeugung in mehreren Regionen Indiens
Diese Projekte wurden von Verra Standards for a sustainable future zertifiziert, eines der weltweit seriösesten Labels.

Neben Umweltfragen zielen diese Projekte auch darauf ab, den lokalen Gemeinschaften verantwortungsvolle Unterstützung zukommen zu lassen, indem sie dauerhafte Arbeitsplätze in diesen Regionen schaffen und vor allem den Zugang zu Gesundheitsversorgung und Bildung verbessern.

Der Mensch

Neben dem Umweltaspekt erfordert das Engagement für einen nachhaltigen Tourismus auch die äußerst sorgfältige Rücksichtnahme der Menschen vor Ort. Die lokale Bevölkerung und örtlichen Behörden, die Schulung unserer Crewmitglieder und die Sensibilisierung unserer Gäste sind uns bei jeder Kreuzfahrt ein zentrales Anliegen.

Wir erstellen unsere Reiserouten in Zusammenarbeit mit den Interessengruppen vor Ort: Politikern, Behörden, Nationalparks und Reservaten, Ureinwohner-Gremien, NGOs, Wissenschaftlern, Rettungskräften,... Auf diese Weise stellen wir sicher, dass wir keine Fehler in Bezug auf lokale Traditionen und Gebräuche begehen und wir die Regionen, die wir besuchen, respektieren.

Unsere Expeditionskreuzfahrten

Jede unserer Expeditionskreuzfahrten wird in enger Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung entwickelt. Wir ziehen spezialisierte Ethnologen hinzu, um gemeinsam mit den Kommunen Tourismuspraktiken auszuarbeiten, in denen sie die Hauptakteure sind. Sie sind diejenigen, die entscheiden, was sie über ihre Kulturen und ihre Umwelt mit uns teilen wollen. Die lokalen Bevölkerungsgruppen werden somit nicht mehr als passive Akteure des Tourismus betrachtet.

Einer unserer wichtigsten Anliegen ist es, einen Beitrag zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der von uns bereisten Gebiete zu leisten. Um unser Engagement gegenüber den lokalen Gemeinschaften zu erhöhen, entwickeln wir wichtige Partnerschaften mit ihnen.

Der FabLab-Verein

Insbesondere unterstützen wir den FabLab-Verein mit Sitz in Upernavik, Grönland. Sein Ziel ist es, Inuit-Kunsthandwerker in der Reproduktion von symbolträchtigen Skulpturen auszubilden, die dann in europäischen Museen vermarktet werden. Wir beteiligen uns finanziell am Kauf der Arbeitsgeräte für den FabLab-Verein durch eine jährliche Unterstützung und Aktionen, die unsere Gäste miteinbeziehen. Seit Mai 2014 spenden wir für jede Reisemappe, die nicht in Papier-, sondern in elektronischer Form eingesendet wird, 10 € an den Verein.

Alle unsere Gäste und Crewmitglieder verpflichten sich, einen Verhaltenskodex einzuhalten, der infolge unserer Beobachtungen ausgearbeitet wurde und für jedes Reiseziel abgestimmt ist.
Während der Expeditionskreuzfahrten werden unsere Gäste von erfahrenen Naturführern begleitet, die darauf geschult sind, die von uns besuchten Umgebungen zu respektieren.

Unsere Ziele für 2023

Unsere Bemühungen und Verpflichtungen für eine nachhaltige Entwicklung sind langfristig angelegt. Deshalb haben wir uns bis 2023 konkrete Ziele gesetzt.

Einführung eines Umwelt- und Energiemanagementsystems (UMS) in Übereinstimmung mit den Normen ISO 14001 und 50001* im Firmensitz von PONANT. Das UMS ist ein Managementinstrument, dass es Unternehmen ermöglicht, ihre Umweltbilanz zu verbessern. Organisation, Planung, Praktiken, Ressourcen... Vom Entwurf der Schiffe über die Produktion unserer Kataloge bis hin zur Erstellung unserer Reiserouten werden alle Abteilungen des Unternehmens miteinbezogen.

*Die Anwendung der Norm ISO 14001 garantiert die Sorgfalt von Unternehmen bei der Einrichtung eines Produktions-, Management- und Betriebssystems, das es ermöglicht, die Umweltauswirkungen zu kontrollieren. Die Norm ISO 50001 zielt auf die Optimierung des Energiemanagements ab.

Reduzierung unserer Treibhausgasemissionen pro Gast:

-5%

CO2

Kohlendioxid

-10%

NOx

Stickoxide

-90%

SOx

Schwefeloxide

-80%

Feinstaub

-5%

Reduzierung des Abfallgewichts pro Gast

Verwertung von

80%

der Abfälle

Weiterentwicklung der aktuellen „Cleanship“-Klassifizierung zur höheren „Cleanship Super“-Klassifizierung für 80 % unserer Schiffe. Dieses vom „Bureau Veritas“ verliehene Siegel stellt sicher, dass Schiffe eine ausreichende Anzahl sehr spezifischer Kriterien in Bezug auf Emissionen, Abfall und Abwasserbehandlung erfüllen...

-3%

Reduzierung des Energieverbrauchs pro Gast

Eine stärkere Einbeziehung der Gäste in der Entwicklung unseres Nachhaltigkeitskonzepts. Insbesondere können sie an von Forschern durchgeführten, wissenschaftlichen Arbeiten teilnehmen, die von der PONANT Foundation unterstützt werden.